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Über eine gesellschaftliche Entwicklung.

Ist „Sharing“ eine
Modeerscheinung?

Mit Car-Sharing fing es an, Music-Sharing (oft auch technisch als „Streaming“ bezeichnet) und viele weitere Formen des Teilens folgen.

 

 

Der Chef der „world leading innovators“ plaudert aus dem Nähkästchen. 
Prof. Bernd Thomsen, CEO der THOMSEN GROUP, verrät: Wie fing alles an? Und was wird daraus werden?

 


„Es war 1995. Wir untersuchten wieder einmal eine Branche. Diesmal war es die Musikindustrie. Rund 10 Jahre nach Einführung der CD ging es ihr blendend. Als keiner hören wollte, was wir sagten: Das Internet wird dafür sorgen, dass es abwärts geht. Und dass es wieder aufwärts geht. Abwärts, weil die Leute sich ihre Lieblingssongs einfach klauen werden. Warum da noch CDs kaufen? Und dann wird das Internet schneller und man wird sich gegen eine kleine Gebühr (weit unter dem Preis einer CD) - oder werbefinanziert sogar kostenlos - Millionen von Songs übers Netz anhören können. So sollte es kommen. Stichwort Streaming. Fragen Sie mal Ihre Tochter oder Ihren Sohn!

Doch was hat das mit Sharing zu tun?

Zugegeben, damals beschrieben wir die Technik komplizierter, holpriger. Wir nannten sie nicht „Streaming“. Was uns viel mehr interessierte, war, warum es so kommen könnte:
Wir waren überzeugt, dass es den Leuten nicht mehr so wichtig sein würde, die CD ihr Eigen nennen zu können oder einen Song ein Leben lang (oder zumindest so lang der Computer nicht seinen Geist aufgibt) zu besitzen. „Benutzen statt Besitzen“ war die Keymessage.
Und seit ein paar Jahren glaubt man uns. Car-Sharing ist nun allseits bekannt. Und das wertvollste Unternehmen der Welt – Apple – setzt jetzt auch auf Sharing: auf Music Sharing. Am 30. Juni startete weltweit „Apple Music“. Bleiben wir kurz beim Beispiel Carsharing: Es soll 2020 einen weltweiten Umsatz in Höhe von 5,6 Mrd. Euro erreichen. Aber Benutzen statt Besitzen gilt nicht nur für das Auto allein, sondern die gesamte Shared Mobility. Dazu zählen: Carsharing, Bikesharing, Mitfahr- und Taxidienste/Ridesharing, Parkplatzdienste/Shared Parking und viele Leistungspakete mehr. In diesem Bereich der Shared Mobility wird heute bis 2020 mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 35% gerechnet.

Haben Immobilien auch etwas damit zu tun?

Immobilien, die ganz gezielt Angebote für Unternehmen (gewerbliche Mieter) schaffen, die die neue Form des Wirtschaftens (kollaboratives Wirtschaften) in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen und in Coworking-Spaces Hochqualifizierte in urbaner Atmosphäre arbeiten lassen und Start-ups ansiedeln, deren Innovationskraft damit zum Motor für eine ganze Stadt wird, werden zum Gewinner. Mit innovativem Retail und innovativer Gastronomie entstehen so Magneten für Menschen.
In München Schwabing ensteht zur Zeit die erste Sharing-Stadt der Welt, die beweist, dass Sharing in allen Immobilien-Assetklassen hohe Relevanz hat: Office, Living, Retail und Hotel.

Sharing (und Toleranz) attraktiviert Talente aus aller Welt,

die für die volkswirtschaftliche Bedeutung Deutschlands enorme Relevanz haben. Um bis 2050 nicht auf weniger als die Hälfte der heutigen weltwirtschaftlichen Bedeutung zu schrumpfen, gäbe es dazu nur eine einzige Alternative: eine erhebliche Steigerung der Geburtenrate. Doch dazu wird es nicht kommen. Gerade ist Deutschland hierbei – weltweit - auf den letzten Platz abgerutscht.

Ist Sharing also eine Modeerscheinung?

Definitiv: Nein! Sharing ist vielmehr ein Future-Asset, also eine hochrelevante gesellschaftliche Entwicklung, die mindestens die nächsten 50 Jahre prägend sein wird.
Die Chancen für Unternehmen sind vielfältig: ob unter Berücksichtigung neuer Geschäftsmodelle auf Basis von kollaborativen Dienstleistungen oder als Teil der Stadtentwicklung. Dabei ist Sharing untrennbar von der Digitaliserung, die einen wirtschaftlichen Paradigmenwechsel darstellt, den es nur alle 100 Jahre gibt. Das Internet der Dinge, wie es derzeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens voranschreitet, ist der Motor dieser Entwicklung. In naher Zukunft werden Billionen von Sensoren miteinander vernetzt sein. 
Unternehmen sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit allerdings nur dann, wenn sie verstehen, dass es ein für ihren Erfolg ebenso wichtiges Future-Asset gibt: Es ist Individualisierung. Nur wer Stilgruppen und nicht mehr Zielgruppen fokussiert und versteht, dass lokale Relevanz gerade im Blick auf globalisierte Digitaliserung entscheidend ist, wird künftig erfolgreich sein.

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