Zip-Shopping.
Eine neue Shopping-Gattung.
Die Frankfurter Zeilgalerie verfügt über eine hohe Bekanntheit (88%*), jedoch niedrige Sympathiewerte. Vom Produktangebot über die Atmosphäre der Mall bis hin zu ihrem Publikum mit geringer Kaufkraft, sowie auch angesichts des konkurrenz-intensiven Umfelds bestand akuter Handlungsbedarf.
Grundlage für den künftigen Erfolg ist daher eine ganzheitliche Strategie, die ihre Kraft aus dem Wissen über künftige Trends, etwa dem Konsumverhalten der Menschen, schöpft, in ein Leitthema mündet und ein völlig neues Produkt hervorbringt. Das schafft Alleinstellung im stereotypen Filialistentum deutscher Einkaufscenter, die zunehmend mit digitaler Kannibalisierung zu kämpfen haben (werden).
Innenstädte wandeln sich zu Lifestyle-Bühnen. Angesichts wachsender Zeitknappheit von Konsumenten wird die Zeilgalerie in ihren Angeboten sinnvolle Convenience-Ansätze nicht allein im Service- oder Frischebereich bieten, sondern die Erlebnisanforderungen moderner Konsumenten zielführend befriedigen. Konsum wird in Zeiten wachsender Komplexität, sich auflösender gesellschaftlicher Strukturen sowie angesichts zunehmender Leitbildverluste immer mehr zum Identitätsstifter. Geltungskonsum nimmt weiter zu: Konsumenten positionieren sich durch Marken in der Gesellschaft, wollen herausragen und ‚suchen’ (dadurch) gleichzeitig ihre Gruppenzugehörigkeit (=‚stand out and belong’). Wir sprechen nicht mehr von Zielgruppen, sondern von Stilgruppen, denn ein und derselbe Konsument gehört zu unterschiedlichen Stilgruppen, zum Beispiel heute solider Bankvorstand im Zweireiher und morgen cooler Harley Biker im Lederoutfit. Der Wunsch nach jeweiliger Zugehörigkeit beinhaltet die Frequentierung von Orten, an denen man Gleichgesinnte trifft. Adhoc Vergemeinschaftung wird hier zum relevanten Parameter.
Ähnlich wie bei einem Reißverschluss (Zipper) oder auch beim Komprimieren von Daten auf dem Computer (Zippen) werden in der Zeilgalerie vormals getrennte, auch internationale Nutzungsangebote aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Kultur komprimiert, zusammengebracht. So entsteht Angebots- und Innovationsvielfalt. Dieser Anspruch wird durch den Gattungsbegriff Zip-Shopping, der gleichzeitig das Leitthema der neuen Zeilgalerie darstellt, zentraler Bestandteil der neuen Zeilgalerie. Ins Vermarktungsvisier des Zip-Shopping rücken daher Stilgruppen – im Kern (solvente) Individualisten zwischen 27 und 37 Jahre – die sich durch eine starke Lifestyle-, Multimedia- und auch Kulturaffinität charakterisieren lassen. Von dieser Kern-Stilgruppe geht eine hohe Magnetwirkung für andere Altersklassen aus. Mit dem Zip-Shopping werden Branchensynergien erzeugt, vermehrte Kopplungskäufe sind die Folge.
Zip-Shopping lässt sich auch an der baulichen Gestaltung der Mall ablesen. Die Zeilgalerie wird eine Einkaufswelt mit Wohlfühlatmosphäre, in der die Grenzen zwischen Shopangeboten (Cross-Storing) – auch Ebenen übergreifend – sowie zwischen Gemeinschaftsflächen und Shops (Un-Storing) bewusst verschwimmen.
Einkaufs- und Freizeitangebote werden zusammengezogen. Mit hippen Marken, so wie deren Stores in New York. Man kann alles ausgiebig (aus)probieren, denn das wünschen sich die modernen Verbraucher. In der Zeilgalerie trifft man auf Gleichgesinnte und Freunde. Zum Lunch beispielsweise im Küchengeschäft, wo es täglich günstigen Mittagstisch gibt. Alles mit ‚zu Hause Gefühl’ -das nennt man Third Placing. Auch eine AutoBar für Männer ist dabei, wo es Espresso gibt und die neuesten Autoinfos, während sie ihm aktuelle Mode vorführt. Auch gibt es dort eine Buchhandlung, in der die Kunden im Winter am Kamin stundenlang schmökern. Alle fünf Sinne werden strategisch angesprochen.
Zukunftsorientierte Einzelhändler, insbesondere auf internationalem Parkett, beginnen bereits sich entsprechend dieser Stilgruppenattraktivität auszurichten – die richtigen Partner für die neue Zeilgalerie.
Mit dem Marktforschungssystem ‚Perceived Value Pricing’ können wir das Potential so genannter empfundener Werte erheben. Und damit die Zahlungsbereitschaft für Mietflächen in der Zeilgalerie künftig steigern. In einer Showroom-Lounge – dem Z-Room – wird die neue Zeilgalerie und die Zukunft des Shoppings für ausgewählte Retail-Vertreter schon jetzt erlebbar und damit zum wichtigen Vertriebstool, denn Zielmieter werden individuell und mit strategischen Mehrwerten angesprochen. Aber nur passende, innovative Retailkonzepte werden eingeladen, dabei zu sein.
Weitere Beispiele des Product-P.
GreenCity Die erste Verantwortungsstadt der Welt. (Zürich)
Panasonic Weltweit alles, was in die Steckdose passt.
Rheinmetall Die erste Unternehmerstadt der Welt.
Sevens Die erste erfolgreiche vertikale Shopping-Mall in Deutschland.




