Das Karriere-Portal der TGISC Das Karriere-Portal der TGISC

Für uns keine Peanuts: Deutschlands bekannteste Mall.

2008 entwickelte die THOMSEN GROUP International Strategy Consultants, in short TGISC® für die bekannteste deutsche Shopping Mall, die Zeilgalerie, in einer der bekanntesten Einkaufslagen Deutschlands, der Frankfurter Zeil, eine zukunftsweisende Shoppinginnovation. In Ablösung des bislang eher ungerichteten Konzepts und unter Berücksichtigung der architektonischen Herausforderungen der vertikal gegliederten Mall entwickelte das Leitkonzept ZIP-Shopping Attraktivität für Retailer abseits des üblichen Filialistentums - und gleichzeitig enormes Magnetpotential, insbesondere für eine junge Konsumentschaft, deren Einkaufsverhalten mit herkömmlichen Kategorien nicht mehr zu erfassen war.

Wie innowait den Erfolg schuf:

Was würde die Menschen 2050 bewegen?


 

Das Zukunftsforschungsprogramm FutureAssets® identifizierte drei für zukunftsfähige Centerkonzepte wichtige gesellschaftliche Entwicklungen:

 

1. Die Renaissance der Städte mit ihren Einkaufsorten, die zu Bühnen individuell inszenierter Lifestyles werden.

 

2. Die Auswechselbarkeit filialisierter Innenstädte, deren Gleichförmigkeit die zunehmend auf demonstrativen Individualismus bedachten Zielgruppen immer weniger zum Kauf bewegen kann.

 

3. Die Tatsache, dass Shoppingcenter, wollen sie auch in Zukunft attraktiv für Konsumenten sein, ihre Konzeptionen in Anlehnung an den Wandel von Konsummotiven grundlegend überdenken müssen. Wachsende Individualismuswünsche stellen nur eine Facette neuer Konsumwünsche dar. Gleichzeitig mutiert der Point of Sale zum Social-Hub mit "lockerem" Treffpunktcharakter an dem Identitätsmanagement stattfindet.

Darüber hinaus muss ein Center, will es die Verweildauer der Konsumenten signifikant steigern nicht nur innovative Shops bieten, sondern auch Angebote bereithalten, die über das herkömmliche Angebot eines Shopping-Centers weit hinausgehen. Dazu zählen sowohl öffentliche Kommunikationsflächen, wie auch die Integration kultureller Angebote, die die Erlebnisbedürfnisse moderner Stadtflaneure bedienen.

 

Was davon würde schon heute faszinieren?


 

Das Marktforschungsprogramm LiveResearch® offenbarte im Abgleich mit den identifizierten FutureAssets® weitere Facetten modernen Konsumverhaltens, deren Einbettung in die Entwicklungsstrategie entscheidende Marktvorteile freisetzten und für viele Center und Retailer heute als vorbildhaft gelten. So identifizierte das LiveResearch® eine unbewusste Barriere bei gemeinsamen Shopping-touren von Pärchen. Insbesondere männliche Interviewpartner führten an, dass das gefühlte endlose Warten auf ihre Frauen beim Aussuchen und Anprobieren neuer Mode, gemeinsamen Shopping-Tripps im Wege steht. Durch die Etablierung attraktiver Angebote, die der Ablenkung der männlichen Wartenden dienen können, lässt sich deren Frustrationsschwelle erheblich anheben - und einem für beide befriedigenden Shopping-Erlebnis ist der Weg geebnet. Auf Basis dieser LiveResearch®-Erkenntnisse entwickelte die TGISC® Crossover-Konzept-Module wie beispielsweise die Installation von kleinen, extern betriebenen Coffee-Spots in einer Frauenboutique, die im Schwerpunkt dann jedoch maskuline Bedürfnisse befriedigt, wie durch die Bereithaltung entsprechender Printmedien gut und einfach darstellbar ist. Diese Erkenntnis steht in Übereinstimmung mit dem identifizierten FutureAsset® der Auflösung von klassischen Shopgrenzen. Darüber hinaus wünschen sich moderne Konsumenten aber auch mehr haptisches Erleben. In Abgrenzung zu traditionell bekannten Auslagen wünschten sich die Teilnehmer des LiveResearch® attraktive Warenpräsentationen, die alle Sinne ansprechen. Es soll angefasst, ausprobiert und erlebt werden können - auch hierin besteht in der heutigen Zeilgalerie ein starkes Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb in Frankfurt.

 

Was war für den Markterfolg entscheidend?


 

Der auf dieser Basis von der TGISC® entwickelte Ansatz des ZIP-Shoppings, bei dem wie bei einem Reißverschluss (Zipper) vormals getrennte Nutzungsangebote aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und auch Kultur vereint werden, verfügt über einen derart hohen Innovationsgrad, dass die Zeilgalerie trotz unterschiedlicher vor Ort in der Entstehung begriffener Retail-Entwicklungen (beispielsweise die direkt angrenzende Mall "My Zeil"), ab Bekanntgabe der neuen Strategie, enorm starke Flächennachfrage verzeichnete. Unter bewusster Beibehaltung der Centerbrand, die über eine enorm hohe Bekanntheitsrate verfügte erfuhr die Mall einen 180 Grad Turn-around, der den Grundstein ihres heutigen Markterfolgs bildete. Um das Potential der zukünftigen Centerstrategie greifbar zu machen, wurde mit dem Z-Room ein Showroom installiert, der das zukünftige Look-and-Feel der Mall ablesbar macht, denn zentrale, neu zu denkende Komponente bildete das Flächenkonzept der Zeilgalerie, an dem der gemessen an den Wünschen der Konsumenten bedürfnisgerechte Wandel der Mall ablesbar gemacht wurde. Dazu zählt das von der TGISC® entwickelte Paradigma des Cross-Storing, bei dem originär gegensätzliche Retailkonzepte, wie im LiveResearch® eruiert, miteinander verschmolzen werden. Der Z-Room diente nicht nur, um Konsumenten für die Zukunft zu attraktivieren, sondern auch, um interessierte Retailer, die sich vom stereotypen Filialistentum des unmittelbaren Umfelds absetzen, direkt ansprechen und für den zukünftigen Wandel der Mall begeistern zu können. Der in der Mall stattfindende Wandel sollte jedoch auch äußerlich ablesbar gemacht werden. In diesem Zuge empfahl die TGISC® dem Eigentümer eine Umgestaltung der Fassade in Deckungsgleichheit mit den Shoppingmotiven der Zielgruppen. Heute bildet sie mit riesigen, frei bespielbaren LED-Fläche den visuellen Anker Deutschlands bekanntester Einkaufsstraße, der aus dem Angebot des direkten Umfelds klar heraussticht und so eine enorme Magnetwirkung entfaltet. Sie wurde mit dem RedDot-Design Award ausgezeichnet. Erfolge waren schnell zu identifizieren, dies nahezu ausschließlich mit bisher nicht in Frankfurt vertretenen Mietern, die sich erst dank des ZIP-Konzepts für diesen Shoppingstandort entscheiden konnten.

 

Falls Sie es genau wissen wollen.

 


 

Im Zusammenhang mit einer der größten deutschen Pleiten sprach Hilmar Kopper, Deutsche Bank, in Bezug auf 50 Mio. DM Handwerkerrechnungen von "Peanuts". Der Auslöser der Pleite, die Zeilgalerie, wurde auch dadurch zur bekanntesten Shopping-Mall in Deutschland.

 

Die TGISC® entwickelte mehrere Eigentümer später ein neues Konzept unter dem Titel "Zip-Shopping".

 

Ähnlich wie bei einem Reißverschluss (Zipper) werden in der Zeilgalerie zukünftig vormals getrennte, auch internationale Nutzungsangebote aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Kultur, zusammengebracht. So entsteht Angebots- und Innovationsvielfalt.

Das müssen Sie sehen.

Jetzt anrufen: +49 40 66 90 90 80
xing kununu linkedIn facebook youtube Google+ twitter

Geben Sie hier bitte Ihre Telefonnummer aus dem deutschen Festnetz an. Sekunden später klingelt Ihr Telefon und Sie werden
kostenlos mit uns verbunden.


Telefon-Nr:

Karriere